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Gefangenentheater JVA Plötzensee – für alle InteressentInnen – Vorverkauf ab 10.01.2026

Samuel Beckett: WARTEN AUF GODOT
Gefangenentheater in der JVA Plötzensee
Beginn des Kartenverkaufs am Samstag, den 10. Januar 2026 um 14 Uhr
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebes Publikum,
Zwei Männer warten. Estragon und Wladimir, Gefährten im Übergang, stehen an einem Ort, der keiner ist – ein Flecken Erde, ein karger Baum. Besitzlos und hungrig erwarten sie die Ankunft eines Dritten, eines rätselhaften Fremden namens Godot. Was genau dieser bringen wird, wissen sie nicht. Doch dieser Name, der alle Gedanken und Gespräche beherrscht, trägt das Gewicht der Erlösung und der einfachen Hoffnung, dass morgen nicht wie heute sein wird.
Becketts Figuren sind Menschen im Limbus. Ausgesetzt zwischen den Zeiten, ohne Gewissheit, ohne Ziel. Die existenzielle Schwebe zeigt sich im Exil, im Zustand der Staatenlosigkeit oder im Stillstand unterbrochener Biographien. Wer kein Ankommen kennt, dessen Gegenwart wird zum Wartesaal. Davon können vielleicht wenige so genau zeugen wie Insassen eines Gefängnisses. Wie füllt man die Zeit, wenn ein jeder Tag sich gleicht?
Samuel Becketts „Warten auf Godot“ gilt als Epoche machendes Jahrhundertstück. Seit der Uraufführung 1953 in Paris gibt Becketts Meisterwerk den Menschen Rätsel auf. Gemeinsam mit dem Gefangenenensemble der JVA Plötzensee ergründet aufBruch die Landschaft des Wartens – und wie sehr der Mensch doch an der Vorstellung festhält, dass jemand kommen könnte, um alles zu verändern.
Das wird langsam ungemütlich.
Termine:
21., 22., 23., 26., 27., 29. & 30. Januar sowie 2., 3., 4., & 6. Februar 2026 jeweils um 18 Uhr
Einlass ab 17 Uhr. Letzter Einlass 17.30 Uhr. Kein Nacheinlass. Dauer: ca. 90 min.
Es spielt das Gefangenenensemble der JVA Plötzensee: Alex, Brendon, Charly, Eri, Ibrahim Al-Khalil, Marko, Moxx, Namse, Pablo.
Regie Peter Atanassow Bühne Holger Syrbe Kostüme Anne Schartmann Dramaturgie Franziska Kuhn Musikalische Leitung Vsevolod Silkin Video Pascal Rehnolt Choreographie Suzann Bolick Produktionsleitung Sibylle Arndt Regieassistenz Marlene Zuz Technik Moh Koulaghassi, Lukas Maser Grafik Dirk Trageser Maskenworkshop Andy Watson, Liz Brown, Dave Snook (Geese Theatre Company, Birmingham)
Spielort:
JVA Plötzensee / Kultursaal FOD 17
Friedrich-Olbricht-Damm 17 – 13627 Berlin
Besuchereingang
Anfahrt BVG:
S-Bahn 41/42 Beusselstraße,
Bus 106 & 123 Seestraße/Beusselstraße
Kartenverkauf ab Samstag, den 10.01.2026 um 14 Uhr:
Preis: 18 € / 12 € (ermäßigt)
– Online im aufBruch-Ticket-Shop unter: shop.gefaengnistheater.de
– Kasse der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz: Tel. 030 / 240 65 777 (Mo bis Sa: 11 – 18 Uhr)
BESONDERHEITEN:
Aufgrund des außergewöhnlichen Spielortes sind Tickets für diese Veranstaltung nur im Vorverkauf und mit persönlicher Anmeldung erhältlich. Hierbei müssen die Personalien aller Besucher angegeben werden: Name, Vorname, Meldeadresse, Geburtsdatum. Die Tickets sind personengebunden und nicht übertragbar. Der Besuch der Vorstellung ist ab einem Alter von 16 Jahren erlaubt. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren dürfen die Aufführung mit schriftlicher Einverständniserklärung eines Erzieheungsberechtigten besuchen. Der Einlass ins Gefängnis erfolgt nur nach Vorlage eines gültigen Personalausweises oder Reisepasses (Kein Scan). Mitgeführte Gegenstände müssen in Schließfächern deponiert werden, wofür eine 1€ oder 2€ Münze benötigt wird.
Besuchen Sie auch unsere Webseite www.gefaengnistheater.de für weitere Informationen und erste Fotos der Produktion.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Herzlich,
Ihr aufBruch-Team.
— aufBruch KUNST GEFÄNGNIS STADT Pappelallee 7 – 10437 Berlin tel 030 4404 9700 mob 0177 7183878 www.gefaengnistheater.de