Erfolgreich vernehmen – Besonders schutzbedürftige Personen – Workshop für Interessenten
Erfolgreich vernehmen – Besonders schutzbedürftige Personen
WISSENSCHAFT · TRAINING · PERSPEKTIVEN
12.-14. April 2027
Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg · Oranienburg
Veranstalter:
- Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg
- Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin / FÖPS Berlin
- Polizeiakademie Niedersachsen
Organisator_innen:
- Prof. Dr. Stefan Schade – Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg
- Prof. Dr. Birgitta Sticher – Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
- Prof. Dr. Ralf Alleweldt – Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg
- Prof. a.d. PA Dr. Sabine Schildlein – Polizeiakademie Niedersachsen
Anmeldung:
Anmeldung bis 01.03.2027 für alle Gäste per E-Mail an ``.
Polizeibedienstete aus Brandenburg: Anmeldung über das Bildungsportal. Präsenz in Oranienburg.
Tagungssprache Deutsch. Keine Tagungspauschale. Wahl der Workshops am ersten Tag vor Ort.
Ansprechperson: Frau Susann Lucas, Veranstaltungsmanagement der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg.
Tagungsprogramm
Tag 01: Wissenschaft
Montag, 12. April 2027 · 12:30 – 16:45
Schutzbedürftige Menschen als besondere Herausforderung für erfolgreiche Vernehmung
| Uhrzeit | Programmpunkt |
| ab 11:00 | Anmeldung und Austausch Möglichkeit, in der Kantine zu Mittag zu essen |
| 12:30 – 12:40 | Begrüßung und Eröffnung Prof. Dr. Stefan Schade |
| 12:40 – 12:45 | Grußwort der Präsidentin der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg Prof. Dr. Heike Wagner |
| 12:45 – 13:00 | Die untersuchende Vernehmung und deren Anwendung bei vulnerablen Personen Prof. Dr. Birgitta Sticher |
| 13:00 – 13:15 | Menschenrechtliche Vorgaben für die Vernehmung besonders schutzbedürftiger Personen Prof. Dr. Ralf Alleweldt |
| 13:15 – 13:40 | Ihre Vernehmungserfahrung – eine Interaktion mit dem Publikum Prof. a.d.PA Dr. Sabine Schildlein |
| 13:40 – 14:10 | Besonderheiten und Herausforderungen bei der Vernehmung psychisch erkrankter Personen Prof. Dr. Lena Posch |
| 14:20 – 15:00 | Pause |
| 15:00 – 15:30 | Beschuldigten-Perspektive: Die Vernehmung von Beschuldigten als besondere Herausforderung – das ORBIT-Modell Dr. Michael Humann |
| 15:30 – 16:00 | Kinder als vulnerable Personen in der Vernehmung – entwicklungpsychologische Aspekte Prof. Dr. Elsa Gewehr |
| 16:00 – 16:30 | Empathie als zentrale Voraussetzung für die Vernehmung besonders schutzbedürftiger Personen Dr. Bianca Baker-Eck |
| 16:30 – 16:45 | Reflexion, Zusammenfassung und Ausblick |
ABENDPROGRAMM
18:00 Uhr · Abendessen im L’Oasi am Schloss Oranienburg
Tag 02: Training
Dienstag, 13. April 2027 · 09:30 – 16:30
Kompetenzen zum Umgang mit vulnerablen Personen in der Vernehmung
| Uhrzeit | Programmpunkt |
| 09:30 – 09:45 | Einführung in den Tag: Input zur Bedeutung der Kompetenzen |
| 10:00 – 12:00 | Workshopphase 1: Teilnehmende wählen zwei der acht Workshops: einen vormittags, einen nachmittags. Da die Teilnehmenden gleichmäßig auf alle Workshops verteilt werden können, kann keine Garantie für die Teilnahme an den Wunschworkshops gegeben werden.
WORKSHOP 1: Meta-Kompetenz I: Die richtigen Fragen stellen |
| 12:00 – 13:00 | Mittagspause |
| 13:00 – 15:00 | Workshopphase 2 Wiederholung der Workshops 1-8 |
| 15:00 – 15:30 | Pause |
| 15:30 – 16:30 | Reflexion und Diskussion der Workshops im Plenum Take-Home-MESSAGE der Workshop-Leitenden und Fragen der Teilnehmenden |
ABENDPROGRAMM
18:00 Uhr · Treffpunkt Wache der Hochschule der Polizei des Landes Brandenburg · Busfahrt nach Kremmen · Abendessen Spargelhof Kremmen
Tag 03: Perspektiven
Mittwoch, 14. April 2027 · 09:00 – 13:00
Vulnerabilität und internationale Perspektiven · Wandel der polizeilichen Aus- und Fortbildung
| Uhrzeit | Programmpunkt |
| 09:00 – 09:10 | Begrüßung und Einleitung |
| 09:10 – 09:40 | Vulnerabilität aufgrund von Migration und Flucht als Herausforderung in polizeilichen Vernehmungen Ass.-Prof. Dr. Tanja van Veldhuizen |
| 09:40 – 10:10 | Der Blick nach Europa: Best Practices polizeilicher Vernehmung in europäischen Ländern Ass.-Prof. Dr. Helen Wyler |
| 10:10 – 10:30 | Pause |
| 10:30 – 12:00 | UMSETZUNG ORGANISATIONALER VERÄNDERUNGEN IN DER POLIZEI Format: Pecha Kucha · 5 Minuten und 5 Folien pro Gast In dieser kompakten Form kommen zwölf Stimmen aus Polizei, Justiz, Wissenschaft und Praxis nacheinander zu Wort – pointiert, persönlich und ohne Länge. So entsteht innerhalb kurzer Zeit ein facettenreiches Bild unterschiedlicher Perspektiven auf organisationale Veränderung, das im Anschluss gemeinsam im Plenum diskutiert und vertieft werden kann.Leitfrage: Wie können aus Ihrer Perspektive Veränderungen zur Steigerung der Vernehmungsqualität in und von der Polizei umgesetzt werden?1. Perspektive: Betroffene und vulnerable Personen Prof. Dr. med. Sibylle Maria Winter – Leiterin Kinderschutzambulanz Charité und Childhood-Haus Berlin Eva Schumann – Leiterin Opferhilfe Berlin e. V.2. Perspektive: Justiz und Rechtsvertretung Wolfgang Böhm – Richter am Amtsgericht (Strafrecht), Zossen Dr. Annette Linkhorst – Fachanwältin für Strafrecht, Berlin 3. Perspektive: Bildungsmanagement der Polizei 4. Perspektive: Aus- und Fortbildungspraxis 5. Perspektive: Hochschulen und Fachgremien 6. Perspektive: Politische und ministerielle Steuerung |
| 12:00 – 12:30 | Stakeholder „Publikum“: Frage an die Referierenden oder Statement aus Ihrer Perspektive |
| 12:30 – 12:45 | Polizeiliche Vernehmungspraxis im Wandel: Wie gelingen organisationale Veränderungen und warum nicht? Prof. Dr. Stefan Schade |
| 12:45 – 13:00 | Verabschiedung und Schlusswort Prof. Dr. Stefan Schade, Prof. Dr. Birgitta Sticher, Prof. Dr. Ralf Alleweldt, Prof. a.d.PA Dr. Sabine Schildlein |
Die Tagung wird unterstützt von
