Demokratieschutz durch Verbote? Podiumsdiskussion 28./29.09.2026

Demokratieschutz durch Verbote?
Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Maßnahmen gegen die extreme Rechte
veranstaltet von: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und Hochschule Düsseldorf, Auftaktveranstaltung in Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Ort: Berliner Landeszentrale für politische Bildung – Revaler Straße 29 · 10245 Berlin
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.
Montag, 28. September 2026
| 17:30 Uhr | Ankunft, Registrierung und Einlass |
| 18:00 Uhr | Begrüßung |
| 18:05 Uhr | Einführung in die Tagung Prof. Dr. Christoph Kopke Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin |
| 18:15–19:45 Uhr | Podiumsdiskussion „Parteiverbot – Schutz für die Demokratie?“ |
Dienstag, 29. September 2026
Wissenschaftliche Abschlusstagung
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Alt-Friedrichsfelde 60 · 10315 Berlin
| ab 9:00 | Ankunft, Registrierung und Kaffee |
| 9:30 | Begrüßung
Prof. Dr. Sabrina Schönrock – Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Prof. Dr. Fabian Virchow – Hochschule Düsseldorf |
| 9:45 | KEYNOTE I
Prof. Dr. Christoph Kopke Demokratieschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit |
| 10:30 | Kaffeepause |
| 10:45–12:15 | PANEL I – Zivilgesellschaft und Demokratieschutz
Demokratischer Widerstand gegen die extreme Rechte beginnt nicht erst beim Staat. Das Panel widmet sich der Rolle zivilgesellschaftlicher Initiativen, Bündnisse und Netzwerke sowie ihren Möglichkeiten und Grenzen im Umgang mit demokratiefeindlichen Entwicklungen. Diskutiert werden Formen gesellschaftlicher Resilienz und das Zusammenspiel von staatlichem und zivilgesellschaftlichem Handeln. • Prof. Dr. Gideon Botsch – Universität Potsdam Moderation: Prof. Dr. Fabian Virchow PANEL II – Verbote als Instrument der wehrhaften Demokratie Vereins- und Parteiverbote zählen zu den weitreichendsten Instrumenten einer wehrhaften Demokratie. Das Panel beleuchtet ihre rechtlichen Voraussetzungen, ihre politische Einbettung sowie ihre praktische Umsetzung. Im Mittelpunkt stehen die Frage nach ihrer Wirksamkeit sowie die Möglichkeiten und Grenzen staatlicher Verbotsmaßnahmen. • Dr. Thomas Kliegel – Vorsitzender Richter am Landgericht Moderation: Prof. Dr. Christoph Kopke |
| 12:15–13:30 | Mittagspause |
| 13:30–15:00 | PANEL III – Demokratieverpflichtete Institutionen
Der Schutz der freiheitlichen demokratischen Grundordnung ist auch Aufgabe ihrer Institutionen. Das Panel richtet den Blick auf Justiz, Polizei, Bundeswehr und weitere staatliche Einrichtungen sowie ihren Umgang mit demokratiefeindlichen Bestrebungen. Diskutiert werden institutionelle Verantwortung, Handlungsspielräume und Herausforderungen einer an den Werten des Grundgesetzes orientierten Verwaltungspraxis. • Dr. Haydée Mareike Haass – Deutsche Hochschule der Polizei Moderation: Dr. Carl Melchers PANEL IV – Strafrecht, Staatsschutz und weitere Instrumente des Demokratieschutzes Nicht jede Herausforderung lässt sich mit Verboten beantworten. Das Panel widmet sich strafrechtlichen Instrumenten, Maßnahmen des Staatsschutzes und weiteren staatlichen Handlungsoptionen zum Schutz der Demokratie. Im Mittelpunkt stehen deren Zusammenspiel mit den zuvor diskutierten Instrumenten sowie ihre Möglichkeiten und Grenzen innerhalb des demokratischen Rechtsstaats. • Christoph Renner – Universität Jena Moderation: Dr. Karsten Wilke |
| 15:00 | Kaffeepause |
| 15:30 | KEYNOTE II
Prof. Dr. Fabian Virchow Rechtsextremismusforschung und Demokratieschutz |
| 16:15 | Abschlussdiskussion und Verabschiedung |
| ca. 16:30 | Ende der Tagung |